Stadt erschließt neue Baugebiete und Bau des neuen ZOB am Heimathof steht bevor

Remse III in Marienfeld

Bis Ende des Jahres wird die Stadt Harsewinkel noch drei Bauvorhaben in Angriff nehmen: Die Arbeiten zur Erschließung der beiden Baugebiete Auf dem Venn I und Remse III beginnen am 1. bzw. 26. Oktober; der erste Spatenstich für den Ausbau des neuen ZOB hinter dem Heimathaus soll Mitte Oktober erfolgen.

Den Zuschlag für die Erschließung des Greffener Baugebietes „Auf dem Venn I/ Östli-cher Teil“ ging an die Harsewinkeler Firma Brockmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co KG, Erschließungsplanung und Bauaufsicht liegen bei der Stadt Harsewinkel. „Bis zur Fertigstellung werden hier Kanalrohre für Regen- und Schmutzwasser, Was-serleitungen und weitere Versorgungsleitungen verlegt“, so Andreas Kroh, der als verantwortlicher Planer bei der Stadtverwaltung Ansprechpartner für die Baumaß-nahme ist. Die Anwohner/innen sind über die bevorstehenden Bauarbeiten, die Ende März 2021 abgeschlossen sein sollen, informiert. Zur Entlastung der Anlieger hat der Rat beschlossen, dass der Baustellen- und Anlieferverkehr über Versmolder Stra-ße/Am Sundern/Schulstraße und Otto-Schmitz-Straße umgeleitet wird.

Bereits am 26. Oktober geht es für die Verwaltung mit der nächsten Großbaustelle los: Direkt an das nördlich der Holzschuhmacherstraße in Marienfeld gelegene Bau-gebiet Remse II schließt sich mit Remse III ein weiteres, 33 Grundstücke umfassen-des Baugebiet an. Planung und Bauaufsicht für die Erschließungsarbeiten liegen hier in den Händen des Dortmunder Ingenieurbüros Fischer Teamplan GmbH, die Aus-schreibung für die Vergabe ist abgeschlossen, nach Prüfung der Unterlagen wird die Firma in der kommenden Woche über den Zuschlag informiert. Zusätzlich zu der Ver-legung von Kanalrohren für Regen- und Schmutzwasser sowie Wasserleitungen sieht die Planung eine Vergrößerung des bereits vorhandenen Regenrückhaltebeckens vor. „Dafür müssen rund 1.400 Kubikmeter Boden bewegt werden“, weiß Andreas Kroh von der Verwaltung. Für die Zuwegung wird eine Baustraße angelegt, Umleitungen sind für die Zeit der Baumaßnahme nicht vorgesehen. Beendet werden sollen die Erschließungsarbeiten voraussichtlich Ende April des kommenden Jahres.

Ziel der dritten Baumaßnahme ist es, den Harsewinkeler Heimathof verkehrlich zu entlasten. Dort, wo jetzt Busse, Radfahrer und „Eltern-Taxis“ in der Nähe des Schul-zentrums zu Stoßzeiten für ein ungeordnetes Verkehrsaufkommen sorgen, soll der neue Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) dazu beitragen, die Verkehrsströme zu ent-zerren. Zwischen dem Heimathof und dem Parkplatz des Freibades sollen auf dem – derzeit noch als Schotterrasenfläche brachliegenden – Grundstück und dem angren-zenden Prozessionsweg unter anderem neun Haltestellen und Wartehallen entstehen. Die mit rund 880.000 Euro im Haushalt der Stadt eingestellte Baumaßnahme wird zu 90 Prozent vom Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe gefördert. Baubeginn ist der 19. Oktober 2020. Fertiggestellt sein soll der neue ZOB Ende April 2021.

Text und Fotos: Stadt Harsewinkel

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