20. Theodor-Suer-Preis an Dieter Fels und Günter Austermann verliehen

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Die Jury, die in Harsewinkel jedes Jahr den Theodor-Suer-Preis verleiht – in diesem Jahr zum 20. Mal –, hat für 2020 zwei Preisträger ausgewählt: BSV-Präsident Günter Austermann aus Harsewinkel und Dieter Fels aus Greffen. Beide kümmern sich seit Jahren intensiv um Menschen mit Behinderungen.

Dieter Fels gehört zu den Gründungsmitgliedern des Greffener „Kastanienclubs“. Dabei handelt es sich um einen Freundeskreis, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit behinderten Menschen und deren Familien mindestens einmal im Jahr einen Ausflug bzw. eine kleine Reise zu unternehmen und eine gemeinsame Weihnachtsfeier auszurichten. Seit mittlerweile 33 Jahren sammelt Dieter Fels bei Vereinsversammlungen unermüdlich mit dem Spendenschwein Geld für diese Unternehmungen.

Bei Günter Austermann begann die Arbeit für behinderte Menschen mit einer verlorenen Saal-Wette im Rahmen der von Berni Dirkorte damals organisierten Aktion „Die gute Tat“. Die Bürger- und die St.-Hubertus-Schützen sollten für die Aktion möglichst viele Mitglieder als Zuschauer mobilisieren, und der Verein, der weniger Leute zusammenbekam, sollte für behinderte Menschen aus Harsewinkel ein familiäres Fest ausrichten. Die Bürgerschützen verloren knapp und veranstalten nun schon seit 13 Jahren ein eigenes Schützenfest für die örtliche „Lebenshilfe“. Daraus haben sich intensive Kontakte über das ganze Jahr entwickelt, viele Freundschaften sind entstanden.

Weil der Theodor-Suer-Preis zum 20. Mal verliehen wird, hat die Harsewinkeler SPD das Preisgeld von 750 auf 1000 Euro aufgestockt. Jeder der beiden Preisträger erhält also 500 Euro.

Text und Fotos: SPD Harsewinkel

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