Bundesweiter Probealarm zur Warnung vor Gefahren

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Nach dem guten Beispiel des landesweiten Warntages in NRW in den vergangenen Jahren hat die Innenministerkonferenz nun beschlossen, jährlich am zweiten Donnerstag im September einen bundesweiten Warntag durchzuführen. Die Premiere des bundesweiten Warntages startet am 10. September um 11 Uhr mit einem bundesweiten Probealarm.

An diesem gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern soll zum einen die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland mittels der Probewarnung getestet werden. Zum anderen wird der Warntag von einer an die Bevölkerung gerichtete Öffentlichkeitsarbeit flankiert, die nun die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung in ganz Deutschland sensibilisiert. Der landesweite Warntag, der in den Vorjahren bereits eine Woche früher durchgeführt wurde, geht nun im bundesweiten Warntag auf.

Nach einem einminütigen Dauerton (Entwarnung) wird ein eine Minute andauernder auf- und abschwellender Ton (Warnung vor Gefahren) erfolgen und zuletzt wird wieder der Dauerton für Entwarnung zu hören sein.

Die Sirenen dienen dazu, die Bevölkerung auf plötzlich auftretende Gefahren aufmerksam zu machen. Dies kann zum Beispiel bei Unfällen mit giftigen Stoffen oder Bränden der Fall sein. Ertönt der auf- und abschwellende Warnton sollen die Bürger das Radio (Radio Gütersloh, 107,5 MHz, / 106,8 MHz, 95,9 MHz) einschalten und auf Informationen der Warn-Apps achten, über die sie konkrete Informationen zu den Gefahren und möglichen Verhaltensweisen erhalten.

Wer bislang schon die Warn-App ‚NINA‘ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katstrophenhilfe (BBK) nutzt, wird auch darüber Informationen erhalten. Zudem hat der Kreis Gütersloh eine weitere Bürger-Information und Warn-App (BIWAPP) eingeführt, die ebenfalls kostenfrei aus dem Internet über den App-Store, den Google Play Store und Microsoft auf das Handy von jedem Bürger heruntergeladen werden kann um weitere Informationen zu erhalten.

Beide Warn-Apps werden am 10. September ebenfalls zur Warnung kreisweit genutzt. Ausgelöst werden sie diesmal unmittelbar durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Je nach Einstellung können über die App auch zusätzliche Informationen des BBK und des Deutschen Wetterdienstes abgerufen werden.

Weitere Informationen zur Sirenenwarnung sowie zu den Warn-Apps gibt es auf der Internetseite des Kreises Gütersloh www.kreis-guetersloh.de/sh/warnkonzept.

Text: Kreis Gütersloh

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