Mobile Teams in Harsewinkel unterwegs

Spökenkieker mit Maske_klein

Gestern sind 3 mobile Teams, organisiert über die Kreisleitstelle der Feuerwehr St. Vit, in Harsewinkel im Einsatz gewesen. In den mobilen Teams arbeiten Sanitäter/innen des DRK und der Bundeswehr zusammen. Sie werden begleitet durch Dolmetscher/innen und zeitweise durch Vertreter/innen des Ordnungsamtes. Die Teams nehmen Abstriche von allen Bewohner/innen der Quarantänewohnungen. Es dürften im Laufe des Tages an 15-20 Adressen Proben genommen worden sein. Die Anzahl der getesteten Personen ist derzeit nicht bekannt. Die bis gestern bekannte Liste der Adressen wurde heute Morgen durch den Kreis ergänzt.

Die Betroffenen waren sehr kooperativ und einsichtig wegen der Probeentnahmen. Es ist zu berücksichtigen, dass sich einige Personen in Arbeitsquarantäne befinden und sich erlaubterweise am Arbeitsplatz aufhalten. Leider wurde auch festgestellt, dass vereinzelt Personen noch nicht wussten, dass sie unter Quarantäne stehen. Heute werden die Kollegen/innen des Außendienstes die wenigen letzten Adressen aufsuchen, die bisher nicht erreicht wurden. Dann werden in allen Quarantäne Wohnungen die Informationen zu den Quarantäneregeln in der jeweiligen Muttersprache vorliegen.

Ab heute Nachmittag wird der von der Stadt beauftragte Sicherheitsdienst, „Löwen Sicherheit“ aus Rheda-Wiedenbrück, mit 2 Teams je 2 Mitarbeitern die regelmäßige Überwachung der Quarantäne an allen Adressen übernehmen. Die Ordnungsbehörde ist dann weitgehend im Innendienst tätig, wird die eingehenden Daten abgleichen mit den Listen, die vom Kreis kommen, und im Falle von Verstößen, Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen. Zudem wird kontrolliert, ob Tönnies und die Subunternehmer die Versorgung ihrer Beschäftigten sicherstellen und ob eine Kindeswohlgefährdung zu befürchten ist.

Aus der Bevölkerung werden zunehmend Fragen gestellt, warum bestimmte Adressen nicht überprüft werden. Derzeit müssen wir uns konzentrieren auf die Listen, die uns vom Kreis zur Verfügung gestellt wurden. Der Überwachungsauftrag konzentriert sich bisher auf Objekte mit Tönnies-Mitarbeitern/innen und Mitarbeitern/innen von Subunternehmen, die im Werk Tönnies tätig sind.

Im Übrigen sind alle Personen, die auf dem Werksgelände in Rheda-Wiedenbrück in den letzten Wochen tätig waren, unter Quarantäne gestellt einschließlich der Personen, die mit ihnen häuslicher Gemeinschaft leben. Somit hat jedes Handwerksunternehmen, jeder Dienstleister etc. in eigener Verantwortung zu prüfen, ob Mitarbeiter/innen betroffen sind. Im Übrigen sind alle Einwohner/innen der Stadt Harsewinkel verpflichtet, sich ohne persönliche Ansprache in Quarantäne zu begeben, sollten sie auf dem Werksgelände tätig gewesen sein.

Text und Foto: Stadt Harsewinkel

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