Sonntagsgottesdienste finden wieder statt

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Nach mehr als sechs Wochen Unterbrechung ist ab dem 1. Mai die Feier von Gottesdiensten mit Beteiligung von Gläubigen wieder möglich. Angesichts der nach wie vor bestehenden Gefahr durch das Corona-Virus gibt es für diese Feiern jedoch große Einschränkungen. Begegnungen des Glaubens dürfen auf keinen Fall die Ausbreitung des Virus beschleunigen. Daher haben die Bistümer in Nordrhein-Westfalen eine detaillierte Handreichung erarbeitet, unter welchen Bedingungen künftig wieder Gottesdienste möglich sein können. Die Vereinbarung sieht deutliche Einschränkungen durch Hygieneregeln und Abstandsgebote vor, zum Beispiel maximale Besucherzahlen für jede Kirche, Platzmarkierungen in den Bänken, getrennte Ein- und Ausgänge. Der Gesundheitsschutz muss in jedem Fall Vorrang haben! Gläubige, die zu den sogenannten Risikogruppen gehören werden gebeten, vorerst weitgehend auf die Teilnahme an Gottesdiensten zu verzichten. Wer sich krank fühlt oder Krankheits-Symptome verspürt, sollte in jedem Fall dem Gottesdienst fernbleiben. Das vielfältige Angebot von Gottesdiensten im Fernsehen oder Internet wird auch weiterhin aufrechterhalten, damit Personen, die Risikogruppen angehören, leichter zu Hause bleiben können. Für die Gottesdienste ist Mund- und Nasenschutz nicht verpflichtend, wird allerdings empfohlen. Für unsere Pfarrei St. Lucia werden ab dem 2. Mai wieder öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Werktagen gefeiert. Sie finden mit einigen Ausnahmen zu den gewohnten Zeiten statt. Um den von den Behörden empfohlenen Mindestabstand zu gewährleisten wird die Zahl der maximal belegbaren Plätze begrenzt und in den Bänken entsprechend markiert:
St. Lucia: 60 Plätze
St. Paulus: 60 Plätze
St. Johannes: 40 Plätze
St. Marien: 50 Plätze

Aus organisatorischen Gründen ist es für die Sonntagsgottesdienste dringend erforderlich, sich telefonisch ausschließlich im Hauptbüro St. Lucia unter Tel.-Nr. 05247/2135 (montags von 10.00-12.00, dienstags von 15.00-17.00, donnerstags von 10.00-12.00 und freitags von 11.00-12.00 Uhr) und jeweils nur für den kommenden Sonntag anzumelden. Eine Nachricht außerhalb der Öffnungszeiten kann nicht als Anmeldung akzeptiert werden. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Teilnahme am Gottesdienst zur Zeit leider nicht möglich! Für die Werktagsgottesdienste ist keine Anmeldung erforderlich. In allen Kirchen werden Ein- und Ausgang durch zwei Zuwege getrennt und sind entsprechend markiert. Es ist darauf zu achten, dass beim Betreten und Verlassen der Kirche die Abstandsregeln einzuhalten sind. Es steht Desinfektionsmittel zum Reinigen der Hände bereit. Die Gebet- und Gesangbücher werden nicht benutzt. Stattdessen stehen Liedblätter zur Verfügung, die nach dem Gottesdienst mit nach Hause genommen werden. Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Die Kollektenkörbe stehen sichtbar im Ein- und Ausgangsbereich der Kirche und werden nicht durch die Reihen gereicht. Für die Eucharistiefeiern gilt insbesondere: Hostienschale und Kelch bleiben während der gesamten Messfeier – auch bei der Wandlung – bedeckt. Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt. Zelebrant und Kommunionhelfer desinfizieren sich, bevor sie die Hostien berühren. Die Kommunion wird den Gläubigen mit dem gebührenden Abstand ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen“) am Platz gereicht. Die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben. Segnungen finden ohne Berührung statt. Für ältere und kranke Angehörige kann die Kommunion mitgegeben werden, wenn ein entsprechendes Behältnis mitgebracht wird. Die Annahme von Messintentionen wird momentan noch ausgesetzt. In jedem Gottesdienst wird besonders für alle Verstorbenen der Pfarrei gebetet, ohne namentliche Nennung. In der Kapelle des Lucia-Hospitales und im Haus St. Hildegard können auch weiterhin keine Gottesdienste gefeiert werden. Die jetzt eröffnete Möglichkeit, auch unter sehr besonderen Umständen, wieder Gottesdienste feiern zu können, ist ein kleiner und sehr vorsichtiger Schritt in dieser Krisenzeit. Wir werden ihn mit großem Bedacht und der ständigen Sorge gehen, keine neuen Infektionen entstehen zu lassen. Am wichtigsten ist sicherlich, dass wir als Menschen unterschiedlicher Konfessions- oder Religionszugehörigkeit in unserer Stadt miteinander verbunden bleiben: im persönlichen Gespräch, per Telefon und auf anderen elektronischen Wegen, im aneinander Denken und solidarisch füreinander Sorgen – und vor allem im Gebet.

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