Schutz der Gesundheit geht vor: Eisdielen bleiben geschlossen

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Im Kreis Gütersloh gibt es aktuell, das heißt zum Stand 27. März, 12 Uhr, insgesamt 335 laborbestätigte Coronainfektionen. Davon gelten derzeit 65 Personen als genesen und 269 als noch infiziert. Von diesen 269 Personen befinden sich 248 (Vortag: 255) in häuslicher Quarantäne und 21 (Vortag: 19) in stationärer Behandlung. 6 (Vortag 3) davon werden intensivpflegerisch versorgt. Bisher ist im Kreis Gütersloh ein Todesfall zu verzeichnen. Als Kontaktpersonen der Kategorie I sind rund 1.000 Personen erfasst.

Kommune: Bestätigte Fälle aktuell Bestätigte Fälle Vortag
Borgholzhausen 11 9
Gütersloh 67 63
Halle (Westf.) 19 19
Harsewinkel 28 27
Herzebrock-Clarholz 20 19
Langenberg 8 7
Rheda-Wiedenbrück 47 44
Rietberg 40 39
Schloß Holte-Stukenbrock 23 23
Steinhagen 28 24
Verl 20 19
Versmold 17 17
Werther (Westf.) 7 5
Summe: 335 315
Davon genesen: 65 40
Anzahl verstorben: 1 1


Harsewinkels Eisdielen bleiben geschlossen
In einer am Freitag in Kraft getretenen Allgemeinverfügung erklärt die Stadt, dass diese Maßnahme zum Schutz der Allgemeinheit und vor dem Hintergrund weiter steigender Infektionszahlen mit dem Corona-Virus in unserer Stadt dringend geboten sei. In Harsewinkel gab es am gestrigen Donnerstag die meisten Neuansteckungen im Kreis Gütersloh.

„Gerade bei schönem Wetter sind Eisdielen ein bevorzugtes Ausflugsziel für junge Familien. Harsewinkel ist eine junge Stadt, und kleinen Kindern ist es nur schwer zu vermitteln, dass sie nicht untereinander Kontakt aufnehmen dürfen, wenn sich alle an der Eisdiele treffen“, so Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide. Deshalb bezieht das Verkaufs-Verbot ausdrücklich den Außer-Haus-Verkauf der Eisdielen mit ein. Ein Außer-Haus-Verkauf ist den ebenfalls von Schließung betroffenen Res-taurants, Cafés und Gaststätten erlaubt, wenn beim Außer-Haus-Verkauf Warteschlangen vermieden werden. Der Verzehr der gekauften Produkte ist zudem in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Im Fall von Eisdielen sei davon auszugehen, so die Bürgermeisterin, dass in den Warteschlangen auch viele Kinder stehen, um sich die Lieblingssorte auszusuchen. Das verkaufte Eis schmilzt schnell, und ist im Hörnchen und Becher dazu bestimmt, innerhalb kürzester Zeit gegessen zu werden. Der geforderte Abstand von 50 Metern wird daher nur schwer einzuhalten sein. Rund um die Eisdielen werde sich ein Treffpunkt für die Familien entwickeln, während die Spielplätze zur Vermeidung dieser Kontakte gera-de deshalb geschlossen worden seien. Die Allgemeinverfügung der Stadt gilt zunächst befristet bis zum 19. April 2020.

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