Landrat besucht Rettungs- und Polizeiwachen und zieht Bilanz

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Mit einer süßen Überraschungsbox im Gepäck machte sich Landrat Sven-Georg Adenauer zum jährlichen Adventsbesuch in den Rettungswachen des Kreises, der Kreisleitstelle, den Polizeibezirksdiensten sowie den Polizeiwachen auf. „Sie alle leisten hervorragende Arbeit“, lobte er die Einsatzkräfte und dankte ihnen für ihr großes Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit im vergangenen Jahr. Die Jahresbilanz der Rettungswachen vermerkt gestiegene Einsatzzahlen um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung liege vor allem am neuen Rettungswachenstandort in Clarholz, mit dem sich das Versorgungsnetz im Kreisgebiet verdichte. Denn mit der neuen Rettungswache können Notfälle in der Region übernommen werden, die vorher durch den Rettungsdienst anderer Träger wie dem Kreis Warendorf oder der Stadt Rheda-Wiedenbrück abgedeckt wurden. Dabei sinken die Einsätze mit Notärzten kontinuierlich und zeigen für 2019 einen Rückgang von 5 Prozent. Hier wirke sich die Qualifikation der Notfallsanitäter aus sowie die entsprechende Ausbildung, die seit 2016 im Kreis Gütersloh angeboten wird. In diesem Sommer hat der erste Auszubildendenjahrgang die Ausbildung zum Notfallsanitäter abgeschlossen. Mit der Zusatzqualifikation können die geschulten Einsatzkräfte eine Behandlung gewährleisten, die sonst nur der Notarzt durchführen konnte. Adenauer hob in diesem Zusammenhang die qualitativ hochwertige und gut strukturierte Patientenversorgung im Kreisgebiet hervor.

In Harsewinkel ergibt die Hochrechung 2.940 Rettungswacheneinsätze für 2019 und verzeichnet damit einen leichten Rückgang zu den 2.980 Einsätzen in 2018. Es kam zu etwa 1.490 Notarzteinsätze in 2019 mit einem Minus von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr (1.560 Einsätze in 2018). Der Notarztpool des Kreises Gütersloh stellt zusammen mit dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, Herrn Bernd Strickmann, den Notarzt für den Notarzteinsatzbereich Harsewinkel.

Ein Ausblick ins kommende Jahr lenkte den Fokus vor allem auf die Kreisleitstelle. Sie wird zum 1. Januar 2020 mit 32 Stellen als eigenständiges Sachgebiet in die Abteilung Bevölkerungsschutz des Kreises Gütersloh eingegliedert.

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